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Wald- und Wildpflege

Seien es Wanderer, Naturfreunde, Biker, Jogger, Reiter, Familien, welche die schönen Rastplätze aufsuchen oder Menschen, die einfach Ruhe und Erholung suchen.

Damit die unterschiedlichen Interessen und Tätigkeiten, die uns Menschen in den Wald führen, nicht mit Fauna und Flora kollidieren und damit Wald und Tieren Schaden zufügen, ist es hilfreich, wenn man einige Kenntnisse über das Ökosystem Wald hat oder sich aneignet.

Wussten Sie zum Beispiel:

  • dass unser Gemeindewald von 100 Hektar Grösse einen Rehbestand von etwa 25 Tieren hat, mit jährlich 12 – 15 Jungtieren;
  • dass Rehwild Fluchttiere sind und bei Beunruhigungen im Wald diesen aufgeschreckt verlassen und dabei auch stark befahrene Strassen überqueren;
  • dass eine nicht unbedeutende Anzahl des Rehwilds (30-50% im ganzen Kanton) nicht bei der Jagd erlegt, sondern von Motorfahrzeugen überfahren wird oder in kleinerer Zahl der Landwirtschaft und wildernden Hunden zum Opfer fällt;
  • dass es wegen dem Fehlen natürlicher Feinde wie Bär und Wolf die Jagd als Instrument zur Aufrechterhaltung eines ausgewogenen und gesunden Tierbestandes braucht;
  • dass die Jagdgesellschaften einen Grossteil ihrer Zeit nicht für die Jagd, sondern für Hege und Pflege des Wildes und Waldes einsetzen;
  • dass Revierförster, Jagdaufseher, Bannwart, Naturschutz-, Verkehrs-, Ornithologischer-, Jagdschutzverein u.a., gemeinsam und ergänzend für den Wald und den darin lebenden Tieren arbeiten.

Zum Schluss nun noch einige Verhaltensregeln für Ihren nächsten Ausflug in den Wald:

  • Zum Schutz des Wildes bitte die Wege nicht verlassen.
  • Verletztes Wild oder vermeintlich ausgesetzte Jungtiere wenn möglich nicht in die Hände nehmen und irgendwo hintragen. Gegebenenfalls die Polizei oder den Jagdaufseher informieren.
  • In der Zeit von April bis Juli sind zum Schutz des Jungwildes ausnahmslos alle Hunde an der Leine zu führen.
  • Hunde die nicht unter Kontrolle gehalten werden können, sollen im Wald und am Waldrand das ganze Jahr über an der Leine geführt werden.

Revierförster
Christian Becker
079 752 77 33

Jagdgesellschaft Aesch
Dieter Kreienbühl, Bachgrabenweg 17, 4123 Allschwil
Tel. 079 720 94 40, E-Mail: dkreienbuehl@balcab.ch

Jagdaufseher

Hugo Bürki, Im Lettenhölzli 1, 4202 Duggingen

Tel. 079 351 97 24

Anrufe ausserhalb der Bürozeiten bitte nur für Notfälle.

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