Sonnenfinsternis und Fledermäuse – ein besonderer Sommerabend
Anschliessend führte die Exkursion durch das Siedlungsgebiet bis an die Birs. Dabei wurde Wissenswertes über die Quartiere, die Aufzucht der Jungen und die Auswirkungen von Lichtverschmutzung vermittelt. Mit einem Bat-Scanner konnten die Ultraschallrufe verschiedener Arten hörbar gemacht werden. Entdeckt wurden unter anderem Zwergfledermäuse, Abendsegler und entlang der Birs Wasserfledermäuse.
Besonders deutlich wurde, wie wichtig dunkle und intakte Lebensräume für Fledermäuse sind. Strassenbeleuchtungen und andere Lichtquellen können ihre Flugkorridore beeinträchtigen. Gleichzeitig werden Insekten durch künstliches Licht gestört, wodurch langfristig auch die Nahrungsgrundlage der Fledermäuse abnimmt.
Umso wichtiger ist die Förderung von naturnahen Lebensräumen. Ökologische Strukturen wie Hecken, alte Bäume, Ast- und Steinhaufen sowie einheimische Blütenpflanzen bieten Insekten und vielen weiteren Tierarten wertvolle Lebensräume. Auch unsere Gärten und Balkone können mit einfachen Massnahmen einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten – und damit helfen, Fledermäusen und vielen anderen Arten das Überleben zu sichern. 🌳
Ein grosses Dankeschön an Wilde Nachbarn Beider Basel, die uns mit viel Fachwissen und spannenden Geschichten durch den Abend geführt haben. Organisiert wurde die Exkursion von der SWO gemeinsam mit der Gemeinde Aesch. Vielen Dank auch an alle knapp 50 Teilnehmenden, die dabei waren und diesen besonderen Sommerabend mit uns erlebt haben.
Gemeinde Aesch
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