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Portrait

Aesch liegt im Bezirk Arlesheim, 322 m.ü.M., und ist eine rasch angewachsene Gemeinde zwischen Birsebene und Jurarand.


Aesch liegt, eingebettet zwischen Faltenjura (Blauenkette) und Tafeljura (Gempenplateau), am südlichen Ende des vor 40 Millionen Jahren entstandenen Oberrheingrabens. - Aesch liegt aber auch mitten in der landschaftlich sehr schönen Nordwestschweiz und gleichzeitig im Herzen der Wirtschaftsregion Basel.

Kurzfilm Aesch - RegioTV Plus

Die Gemeinde Aesch bedeckt eine Fläche von 7,5 km² und stösst mit ihrer 13½ km langen Grenze an die Gemeinden Duggingen, Pfeffingen, Ettingen, Therwil, Reinach (alle BL) und Dornach (SO). Interessantes Grenzdetail: Der heilige Nepomuk auf der gleichnamigen Brücke in Dornach steht ganz auf Aescher Boden! Siehe auch Einwohnerstatistik

Durch den Aescher Gemeindebann fliessen die Birs und aus dem Seitental der Klus südwestlich von Aesch der Klusbach. Nahezu 5 km² sind immer noch landwirtschaftlich genutzt, hiervon sind 20 ha mit Reben bepflanzt. - Damit ist Aesch die grösste Weinbaugemeinde der Nordwestschweiz.

Aesch

Geschichte


Ein jungsteinzeitliches Dolmengrab, das Skelette und Knochenfragmente von gegen 100 Personen barg, weist auf eine frühe Besiedlung von Aesch hin.

Auch bronzezeitliche Funde wurden zu Tage gefördert. Von der Anwesenheit der Römer künden ein alter Weg über den Plattenpass. Rebwurzeln und Stickel aus Eibenholz aus dem 4. Jahrhundert in der Klus und die Spuren eines grossen Gutes im Leerenacker (Löhrenacker), eines Gutes in der Klus und eines an der Kirchgasse. Von der grossen Bedeutung des Ortes im frühen Mittelalter zeugen die reichen Gräberfunde am Andlauweg (Alemannen, 6./7. Jahrhundert) sowie am Saalweg (9./10. Jahrhundert), wo auch Spuren einer Kapelle aus karolingischer Zeit nachgewiesen wurden.

Nach Aesch benannte sich ein thiersteinisches Dienstmannengeschlecht, das drei Burgen am jenseitigen Birsufer erstellte. Als die Herren von Aesch im 13. Jahrhundert ausstarben, ging das Lehen an den Bischof von Basel über. 1356, beim Erdbeben von Basel, zerfielen die Burgen. Während des Dreissigjährigen Krieges wurde Aesch 1638 von schwedischen Truppen geplündert. 1792 wurde das Fürstbistum aufgehoben und als Raurachische Republik konstituiert. Diese wurde ein Jahr später Frankreich einverleibt Département du Mont-Terrible), wodurch die Aescher vorübergehend Franzosen wurden.