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20.03.2019 19:50:01


Kultur-, Sozial- und Sportpreis – die Gewinner

Seit 25 Jahren wird in Aesch jährlich der Kultur-, Sozial- und Sportpreis vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 15'000 Franken dotiert und wird je zur Hälfte von der Einwohnergemeinde und von der Bürgergemeinde gestiftet. Zusätzlich wurde der Sportförderpreis im Betrag von CHF 1000 gesprochen. Die Jury hat sich für folgende Preisträger entschieden:

Schlössli-Schränzer (Kultur- und Sozialpreis)

2018 zelebrieren die Schlössli-Schränzer einen runden Geburtstag – 20 Jahre nachdem die Guggenmusik zum ersten Mal die Aescher Fasnacht bereicherte. Damals hat wohl noch niemand an ein so langjähriges Bestehen und eine derartige Erfolgsgeschichte gedacht. Heute sorgen über 40 aktive Guggen-Mitglieder lautstark dafür, dass Aesch und sein Schlössli auch über die Gemeindegrenzten hinaus wahrgenommen werden. Zuletzt am Internationalen Guggentreffen in Schwäbisch Gmünd (D), an dem sich die Schlössli-Schränzer den ersten Platz für ihre musikalische Leistung erspielten.

2017 begeisterten die Schlössli-Schränzer das Basler Publikum als fester Programmpunkt der Vorfasnachtsveranstaltung Mimösli. Ein Jahr zuvor schränzten die Aescher am Fest der Nationen in Hamburg. Seit 2006 laden die Schlössli-Schränzer zudem jedes Jahr zum „Heimspiil“ in die Mehrzweckhalle Löhrenacker – für das Guggentreffen reisen Formationen aus der ganzen Schweiz sowie dem nahegelegenen Ausland nach Aesch.

Madlaina Matter (Sportpreis)

Madlaina Matter ist die erste und einzige Nationalliga A-Stammspielerin von Sm’Aesch-Pfeffingen, die ihre ganze Volleyball-Laufbahn in Aesch absolviert hat – von der Juniorin bis zur Leistungsträgerin auf höchster Stufe. Damit ist sie ein leuchtendes Vorbild für jugendliche Sportlerinnen und Sportler.

Mit ihren herausragenden Leistungen hat Madlaina Matter grossen Anteil daran, dass die NLA-Damen von Sm’Aesch-Pfeffingen aktuell auf der Erfolgswelle reiten: Die Volleyballerinnen haben die Qualifikationsrunde auf dem 2. Rang hinter Volero Zürich abgeschlossen – die Chance auf den Gewinn des Meistertitels steht so gut wie selten zuvor. Auf europäischer Ebene hat das Team mit dem Vorstoss in den Viertelfinal des Challenge Cups auf sich aufmerksam gemacht.

Aufgewachsen in Pfeffingen, absolvierte Madlaina Matter einen Teil ihrer Schullaufbahn in Aesch, wo sie bereits im Alter von etwa 10 Jahren bei Sm'Aesch-Pfeffingen mit Volleyball begann. Mit 15 stiess sie zur Volleyball Talent Schule Basel und absolvierte die restliche Schulzeit im Sportgymnasium Bäumlihof. Seit dieser Saison ist Madlaina Matter nicht nur Stammspielerin und Teamstütze bei Sm’Aesch-Pfeffingen, sondern auch Teil der Schweizer Elite-Nationalmannschaft.

Cäcilienchor (Kultur- und Sozialpreis)

Seit über 130 Jahren bereichert der Cäcilienchor Aesch Gottesdienste mit seinen kirchlichen Klängen. Meistens in der katholischen Kirche – etwa bei den Gottesdiensten an Ostern oder Weihnachten – aber nicht nur: Zu den Höhepunkten des Chorjahres gehörte 2017 der Auftritt an der Aescher Kulturnacht mit der Freimaurer-Kantate „Dir, Seele des Weltalls“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie Louis Spohrs „Hymne an die heilige Cäcilie“, die der Cäcilienchor mit Sopranistin sowie Klavierbegleitung präsentierte.

Unvergessen sind auch Darbietungen wie die Umsetzung von Martin Palmeris „Misa a Buenos Aires“, eine Messevertonung im Stil des Tango Nuevo, oder die musikalische Freundschaft zur Partnergemeinde Porrentruy. Besonders hervorzuheben gilt es zudem die Verdienste des jungen Dirigenten David Rossel, der dem Cäcilienchor seit fünf Jahren zu musikalischen Höhenflügen verhilft. Der 30-Jährige wirkt in insgesamt vier Chören als Dirigent, unter anderen auch bei den bekannten „Männerstimmen Basel“, welche er mitbegründet hat.

Insgesamt haben die 34 Sängerinnen und Sänger des Cäcilienchors im vergangenen Jahr 15 Einsätze absolviert – einige davon auch ausserhalb von Aesch, zum Teil begleitet von einem Orchester oder von Gastmusikern. Diesen Sommer folgen als weitere Höhepunkte zwei gemeinsame Konzerte mit dem Kirchenchor Kirchdorf (AG) – eines in Aesch (30. Juni) und eines in Kirchdorf (1. Juli).

Amir Mneimne (Sportförderpreis)

Als Mitglied der Schweizer Junioren-Nationalmannschaft ist Amir Mneimne eines der vielversprechendsten Karate-Talente der Schweiz. Der 14-jährige Aescher hat bereits im Alter von vier Jahren mit dem Kampfsport begonnen. 2015 erkämpfte sich Amir Mneimne eine Bronzemedaille an den Schweizermeisterschaften – und einen Platz im Regionalkadertraining von Swiss Olympic.

2017 wurde er Schweizer Gesamtsieger seiner Kategorie (Kumite U16). Daneben holte er an den Schweizermeisterschaften erneut eine Bronzemedaille und erstmals auch eine Medaille an einem internationalen Turnier. Seine hervorragenden Leistungen ermöglichten Amir Mneimne den Eintritt ins Junioren-Nationalkader (U16/U18).

Amir Mneimne trainiert sieben Mal pro Woche – davon jeden zweiten Mittwoch am Nationalen Leistungssportzentrum in Magglingen. Der tägliche Weg von Aesch zum regionalen Leistungsstützpunkt in Liestal und zurück verdeutlicht Amir Mneimnes Bereitschaft zu ausserordentlichen Leistungen.

Gemeinderat und Bürgerrat Aesch

Datum der Neuigkeit 27. März 2018

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