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Neuigkeiten

Gewinner des Aescher Kultur-, Sozial- und Sportpreises 2018

Seit über 25 Jahren wird in Aesch jährlich der Kultur-, Sozial- und Sportpreis vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 15'000 Franken dotiert und wird je zur Hälfte von der Einwohnergemeinde und von der Bürgergemeinde gestiftet. Die fünfköpfige Jury – bestehend aus je einer Vertretung des Gemeinderats, des Bürgerrats, der Kulturkommission, des Vereinskartells sowie der Bevölkerung –hat sich für folgende Preisträger entschieden:

Stiftungsrat Heimatmuseum und Präsident Peter Nebel – Kulturpreis (CHF 5000)

In diesem Moment ticken im Heimatmuseum Aesch historische Wanduhren, die bis ins Jahr 1927 in der Wanduhrenfabrik Angenstein hergestellt wurden. Gleich daneben gibt es Schnittmodelle von Fotoapparaten aus über 100 Jahren Technikgeschichte zu entdecken. Alle Exponate wurden vom Stiftungsrat des Heimatmuseums und seinen Helferinnen und Helfern in unzähligen Stunden zusammengetragen. Sonderausstellungen wie diese gehören fest zur DNA des Museums.

Die Vielfalt der Ausstellungsthemen führt von der Eiszeit über die facettenreiche Geschichte des Weinbaudorfs bis in die Gegenwart von Aesch. Gerne erinnern wir uns an die Sonderausstellungen zur Notlandung des US-Bombers «Lazy Baby» (2014), zum Jubiläum «200 Joor Birseck» (2015) oder zur Aescher Rennfahrerlegende Heini Walter (2017).

Das Heimatmuseum ist aus einer Ortssammlung im sogenannten Kesslerhaus 1976 hervorgegangen. Aktuell kümmern sich sechs Stiftungsräte um das Museum – unterstützt durch Museumsführer und die Vereinigung Pro Heimatmuseum mit seinen etwa 60 Mitgliedern. Das eingespielte Team des Stiftungsrats Heimatmuseum mit seinem Präsidenten Peter Nebel wird für sein über zehnjähriges Engagement zur Pflege, Erhaltung und Weitergabe der Aescher Geschichte mit dem Kulturpreis ausgezeichnet.

Kinderartikelbörse Aesch – Sozialpreis (CHF 5000)

Die Kinderartikelbörse wurde vor rund 40 Jahren gegründet, damals unter dem Namen «Wintersportartikelbörse», zu dieser gesellte sich vor circa 30 Jahren eine Frühlingskleiderbörse. Seit etwa einer Dekade werden nun unter dem Namen «Kinderartikelbörse Aesch» jeweils im Frühling und Herbst ausschliesslich Kinderartikel verkauft. Jedes Mal stehen rund 20 Helferinnen im ehrenamtlichen Einsatz.

Die Organisatorinnen ermöglichen mit der Kinderartikelbörse vielen dankbaren Familien den Einkauf von günstigen Kinderartikeln – oder aber ein kleines Zusatzeinkommen. 80 Prozent der Einnahmen gehen zurück an die Verkäufer, der Rest wird an wohltätige Institutionen gespendet. So kommen an jeder Börse bis zu 1000 Franken an Spenden zusammen. Und natürlich steht der Anlass mit seiner Secondhand-Philosophie, ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Kinderartikelbörse generiert zudem Kleiderspenden, die von der Mütter- und Väterberatung Aesch an bedürftige Familien oder an wohltätige Institutionen weitergegeben werden.

Die Börse steht unter dem Patronat der beiden Aescher Frauenvereine (katholisch und reformiert). Diese unterstützen die Börse nicht nur mit zahlreichen helfenden Händen, sondern auch durch das Bereitstellen ihrer Räume. Seit Anfang 2019 agiert die Kinderartikelbörse Aesch als eigenständiger Verein mit fünfköpfigem Vorstand. Trotz zahlreicher Internet-Angebote für den Weiterverkauf von Kleidern ist die Nachfrage ungebrochenen, ja sogar steigend.

Pfadis, Blauring und Jungschar – Sport- und Freizeitpreis (je CHF 1000)

Die fünf Aescher Pfadi-, Blauring- und Jungschar-Abteilungen erhalten für ihren Einsatz zum Wohl der Aescher Kinder und Jugendlichen den Sport- und Freizeitpreis 2018 in der Höhe von je CHF 1‘000.00. Alle sorgen seit Jahren, meist Jahrzenten, dafür, dass Kinder aller Altersstufen gemeinsam Abenteuer in der Natur erleben, Freundschaften pflegen und kreativ tätig sind. Jugendliche lernen zudem, Verantwortung zu übernehmen und eine Gruppe zu leiten. Üblicherweise trifft man sich am Samstagnachmittag zu gemeinsamen Aktivitäten. Dabei werden jederzeit Interessierte zum Schnuppern willkommen geheissen. Folgende Abteilungen werden ausgezeichnet:

Die Pfadi Bärenfels darf auf ein spezielles Jahr zurückblicken: Seit 2018 ist die bis dahin reine Bubenpfadi auch offen für Mädchen. Die Abteilung besteht seit 78 Jahren und zählt 51 Mitglieder. Diese haben im vergangenen Jahr zahlreiche Highlights erlebt: Neben dem Pfingstlager sowie den Sommer- und Herbstlagern sind auch der nationale Schnuppertag sowie der Bärenfelsabend mit 120 Besuchern zu erwähnen. Und natürlich das Pfarreifest, an dem die Pfadis seit Jahren die Riesentrampoline und das Gumpischloss betreuen. Auch eine Übernachtung im Stroh, der traditionelle Besuch an der Herbstmesse und die Waldweihnacht mit Eltern und Ehemaligen standen auf dem Programm.

Der Blauring Aesch wurde 1942 gegründet. Seither haben Generationen von Leiterinnen und Mädchen Sommerlager, Gruppenstunden und Scharnachmittage organisiert und dabei unvergessliche Momente erlebt. Aktuell umfasst die Abteilung 8 Leiterinnen und 55 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren. Höhepunkt des Jahres ist stets das Sommerlager, das 2019 unter dem Motto «Film ab! Uf direktem Wäg nach Hollywood!» stattfindet. Für Glanzpunkte sorgten 2018 unter anderem der traditionelle gemeinsame «Blaeschobe», die Projektwoche und der nationaler Jublatag. Die Aescher Abteilung ist Teil des Vereins Jungwacht Blauring Schweiz.

Die 1954 gegründete Pfadi 3 Tannen feiert dieses Jahr ihr 65-jähriges Bestehen. Die Abteilung umfasst 50 Mädchen in den fünf verschiedenen Altersstufen Biber (4-6), Bienli (6-10), Pfadi (11-14), Pio (15-17) und Rover (ab 17). Zu den Höhepunkten zählten 2018 neben Sommer- und Pfingstlager das Nigginäggi-Weekend der ganzen Abteilung, die Waldweihnachten sowie der Abteilungstag mit allen Freunden und Verwandten und anschliessendem Grillabend.

Die Pfadi Angenstein hat circa 100 Aktivmitglieder aus Aesch, Reinach und weiteren umliegenden Gemeinden. Zu den Highlights des Jahres 2018 zählen etwa der Schnuppertag, an dem auch Telebasel dabei war, oder die Teilnahme an der KMU-Messe AGIR in Reinach, wo sich die Pfadis für das Kinderprogramm verantwortlich zeigten. In ihren Pfingst- und Sommerlagern widmeten sich die Pfadis diversen Themen. Die Pfadi Angenstein gehört zum Bezirk Johanniter in der Pfadiregion Basel. Diese ist wiederum der Pfadibewegung Schweiz angeschlossen.

Die Jungschar Aesch umfasst rund 50 Mitglieder, verteilt auf drei Altersgruppen. Zu den wichtigsten Projekten gehörten 2018 – neben der Sanierung des Vereinslokals in der ehemaligen Zivilschutzanlage an der Industriestrasse – natürlich die Lager. Namentlich das Auffahrtslager in Hochwald mit 30 Kindern zwischen 5 und 14 Jahren und 12 Leiterinnen und Leitern sowie das Herbstlager in Niederurnen mit 20 Kindern zwischen 7 und 14 Jahren und 10 Leiterinnen und Leitern. Die Aescher Jungschärler sind seit 1984 Aktiv, damals noch als Teil des CEVI Basel-Programms. Seit 2007 ist die Jungschar Aesch ein eigenständiger Verein.

Preisverleihung im Schoss-Chäller

Der Sportförderpreis wird für das Jahr 2018 nicht vergeben, da sich unter den Nominierten leider keine Kandidatinnen oder Kandidaten herauskristallisiert haben, die den Kriterien der Jury entsprechen. Die Laufbahn der nominierten Talente wird jedoch mit Interesse weiterverfolgt, damit diese allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt ausgezeichnet werden können.

Gemeinderat und Bürgerrat gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und freuen sich auf die Preisverleihung. Der öffentliche Anlass mit anschliessendem Apéro findet am Sonntag, 7. April 2019, um 11 Uhr im Schloss-Chäller statt. Neben allen Preisträgern ist natürlich auch die Aescher Bevölkerung herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Gemeinderat und Bürgerrat Aesch



Datum der Neuigkeit 22. März 2019